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AFS Airfilter Systeme GmbH
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Informationen und häufig gestellte Fragen zu AFS RLC Luftreinigungsgeräten

Werden durch die AFS RLC Luftreinigungsgeräte die Forderungen der IRK (Innenraumlufthygiene-Kommission) [3] erfüllt?

Ja! Durch AFS RLC Raumluftreiniger kann eine gezielte und exakte Luftführung im gesamten Raum bzw. der zu belüftenden Fläche erzielt werden.

Ja! AFS RLC Raumluftreiniger sind mobil und können gezielt platziert werden.

Ja! AFS RLC Raumluftreiniger sind volumenstromregelbar. Der Luftdurchsatz kann gezielt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst werden.

 

Die IRK schreibt in [3]:

„Der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen. Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann

Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend in solchen Fällen erfolgen, wo eine besonders hohe Anzahl an Schülerinnen und Schülern (…) sich gleichzeitig im Raum aufhält.“ [3]

 

 

Wird das Geräusch von Luftreinigern z.B. in Schulklassen als störend empfunden?

Die AFS RLC Luftreiniger sind überdurchschnittlich leise. Bei Standardbetrieb auf Stufe „silence“ werden nur 44 dB(A) emittiert. Zum Vergleich: 40 dB(A) entspricht flüstern bzw. einer ruhigen Wohnstraße nachts. „Lärmmessungen und eine Umfrage unter den Schülern und Lehrern ergaben, dass das Geräusch des Luftreinigers überwiegend als nicht störend empfunden wurde, sofern das Gerät nicht auf höchster Stufe lief.“ [4]

 

Was sind Aerosole, und warum stellen diese ein Infektionsrisiko dar?

„Mit der ausgeatmeten Luft verbreitet jeder Mensch eine Reihe von Gasen und auch Aerosolpartikel in seiner unmittelbaren Umgebung. Beim Sprechen, Rufen, Singen, insbesondere aber beim Husten, Niesen oder unter körperlicher Anstrengung werden vermehrt Partikel emittiert. Wenn sich Krankheitserreger wie SARS-CoV-2-Viren in den Atemwegen befinden, entstehen Aerosole, die diese Krankheitserreger enthalten können.

Größere Partikel können absolut gesehen mehr Viren enthalten und somit potenziell infektiöser sein. Gleichzeitig sinken größere Tröpfchen schneller zu Boden, stehen also nur für einen kürzeren Zeitraum für luftübertragene Infektionen zur Verfügung. Zur Verminderung eines Infektionsrisikos durch solche größeren Partikel wurde die Abstandsregelung von 1,5 m empfohlen.

Kleinere Partikel in einem Aerosol enthalten tendenziell weniger Viren, können aber länger im Schwebezustand in der Luft verbleiben. Damit können sie auch über größere Distanzen als 1-2 m und für längere Zeiträume ein Infektionsrisiko darstellen.“ [1]

 

 

Was bringt Lüften von geschlossenen Räumen?

„Durch wirksames Lüften (Austausch der Raumluft gegen Außenluft) kann die Konzentration an infektiösen Partikeln in der Innenraumluft reduziert werden. Bei Fensterlüftung ist eine Querlüftung, die über einen Durchzug Raumluft schnell gegen Frischluft austauscht, optimal, leider aber nicht immer praktisch durchführbar. Als wirksam gilt die Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster (besser mehrere in einem Raum gleichzeitig) über einige Minuten Dauer. Für einen wirksamen Infektionsschutz sollten Räume, in denen sich viele Personen versammeln, so gut und so oft wie möglich gelüftet werden.“ [1]

 

Können mobile Luftreinigungsgeräte einen Beitrag leisten, um das Infektionsrisiko in Innenräumen durch SARS-CoV-2 zu reduzieren?

Die Geräte sollten stets mit hochabscheidenden Filtern (Filterklassen H 13 oder H 14) ausgestattet sein, da nur diese eine wirksame Reduktion von Viren in der Luft gewährleisten. Feinfilter der Klassen F 7 bis F 9, wie sie z.B. in herkömmlichen raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) mit zwei Filterstufen zum Einsatz kommen, reichen zur wirksamen Virenreduzierung nicht aus. (…) Mobile Luftreiniger mit HEPA-Filter können somit dazu beitragen, die Zahl der Partikel in einem Raum zu senken.“ [1]

 

 

 

 Wird eine Luftbehandlung mit Ozon oder UV-Strahlung empfohlen?

„Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt. Durch Ozonung und UV-induzierte Reaktionen organischer Substanzen können nicht vorhersagbare Sekundärverbindungen in die Raumluft freigesetzt werden. Beim UV-C sind es auch vor allem Sicherheitsaspekte, weshalb der Einsatz im nicht gewerblichen Bereich unterbleiben sollte.“ [3]

 

 

Welche Anforderungen gelten an ein mobiles Luftreinigungsgerät?

„Für eine größtmögliche Wirksamkeit der mobilen Luftreiniger ist die sorgfältige Planung und Realisation des Aufstellungsortes im Raum und die Berücksichtigung der Raumgegebenheiten (Raumvolumen, Luftführung und Luftströmungen im Raum) zu beachten. Der Luftdurchsatz muss in Abhängigkeit der Raumgröße und der Anzahl der Personen im Raum einstellbar sein. Auch die Ansaug- und Abblasrichtung der durch das Lufteinigungsgerät hindurch geleiteten Luft sind entscheidend dafür, dass der Luftreiniger wirklich einen wesentlichen Anteil der Raumluft ansaugen kann und nicht etwa zu einer zusätzlichen Verwirbelung und Verteilung der virenbeladenen Luft im Raum beiträgt.“ [1]

 

Welche Luftwechselrate wird empfohlen?

Die Universität der Bundeswehr in München empfiehlt hierbei eine Luftwechselrate von 4-8. [2] Wobei hier genau genommen nicht von einer Luftwechselrate gesprochen werden sollte, sondern von einer Umwälzrate. Es wird keine Luft ausgetauscht, sondern umgewälzt und gefiltert.

 

Müssen Viren, Keime etc. im Luftreiniger „zerstört“ werden?

Laut Zertifikation werden Partikel, Keime, Aerosole, Viren etc. in HEPA-Filtern zuverlässig eingeschlossen und nicht wieder an die Reinluft abgegeben. Eine „Zerstörung“ von Viren ist also nicht erforderlich. Laut Expertenmeinung ist z.B. das SARS-Co-2 Virus auf Oberflächen nur wenige Tage überlebensfähig. Von einem HEPA-Filter geht also keine größere Gefahr aus als von Oberflächen, die häufig von vielen Menschen berührt werden (z.B. Türklinke).

Da alle „zerstörenden“ Methoden erhebliche Nachteile aufweisen bzw. wenig erprobt sind (siehe oben), werden in AFS RLC Luftreinigern keine UV-Lampen, Erhitzer oder chemische Stoffe eingesetzt.

 

Welche Wartungs- und Reinigungsmaßnahmen sollten bei AFS RLC Luftreinigungsgeräten befolgt werden?

Wie bei allen derzeitig geltenden Hygienemaßnahmen, sollten Kontaktflächen, welche häufig von unterschiedlichen Personen berührt werden, regelmäßig desinfiziert werden. Je nach Aufstellort des RLC-Gerätes und möglichem Personenverkehr sollte die Gehäuseoberfläche mindestens 1 x täglich mit Oberflächendesinfektionsmittel desinfiziert werden.

Beim Filterwechsel ist persönliche Schutzausrüstung (Maske und Handschuhe) zu tragen, die nach dem Filterwechsel fachgerecht zu entsorgen sind. Der ausgebaute Filter kann in einem handelsüblichen, verschlossenen Müllsack fachgerecht entsorgt werden.

 

Welche Filterstandzeiten werden erreicht?

Durch die Vorfilterstufe und H13-Filter mit hoher Filterfläche kann bei bestimmungsgemäßer Verwendung als Raumluftreiniger mit einer Filterstandzeit des H13-Filters von über einem Jahr gerechnet werden.

In Anlehnung an die VDI 6022 (Hygiene in raumlufttechnischen Anlagen) wird zu einem mindestens jährlichen Filterwechsel geraten.

 

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Stand: 14.10.2020, AFS Airfilter Systeme GmbH

Quellen:

[1] https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/infektioese-aerosole-in-innenraeumen#was-sind-aerosole-

[2] Studie „Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren?“, Christian J. Kähler, Thomas Fuchs, Rainer Hain, Universität der Bundeswehr München, Version vom 05.08.2020

[3] „Das Risiko einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmaßnahmen reduzieren“ , Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt, 12.08.2020

[4] Studie „Luftreiniger beseitigen 90 Prozent der Aerosole in Schulklassen“, Joachim Curtius, Manuel Granzin, Jann Schrod: Testing mobile air purifiers in a school classroom: Reducing the airborne transmission risk for SARS‐CoV‐2 https://aktuelles.uni-frankfurt.de/forschung/studie-zeigt-luftreiniger-beseitigen-90-prozent-der-aerosole-in-schulklassen/

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